Wir danken allen Wählern und Wählerinnen die sich für Rot, also für eine aktive und lebendige Kommunalpolitik entschieden haben.

 

Die SPD Ortsgruppe hat folgendes Ergebnis eingefahren:

SPD  Gesamtergebnis     15,1%     2130 Stimmen     3 Sitze

Für die neue Stadtverordnetensitzung werden antreten:

                            Luchmann, Wolfgang                                                                

                              Tölpe, Uta                                                                                                 

                              Klinkmüller, Cornelia                                                                  

 

Sie haben unser vollstes Vertrauen und sie werden unsere Partei im Stadtparlament gut vertreten.

 

 

 

Der Bürgermeister brachte an diesem Tag noch einmal das Thema Karl Holland auf die Tagesordnung. Nach damaligen scheitern des Antrages, stimmte nun die Mehrheit der Abgeordneten zu.

Wir danken allen Abgeordneten die für unseren Antrag gestimmt haben.

Somit haben wir nun die ehrenvolle Aufgabe uns um dieses Ehrengrab zu kümmern.

 

Karl Holland ist am 30.06.1884 in Dahme/Mark geboren worden. Er besucht die Schule von 1890 bis 1898 in Dahme. Er ist in einem politischen Elternhaus aufgewachsen. Sein Vater war Sozialdemokrat und seit 1878 Mitglied der SPD. Von 1898 bis 1902 lernte er in der Druckerei Robert Weber in Dahme Drucker und Setzer. Nach der Lehre ging er auf Wanderschaft, wie es so in der damaligen Zeit üblich war.

1904 trat er in Grünberg der SPD bei. Nach kurzer Militärzeit kam er 1906 nach Luckau. Er bekam Arbeit in der Firma Moschütz als Schweizerdegen. Moschütz war damals Verlag, Redaktion und Druckerei der Luckauer Kreiszeitung und Akzidenzdruckerei.

Am 30.06.1912 heiratete er Margarete Dähne, Tochter des Schumachers Friedrich Dähne aus der Klosterstr.4,

Schon im Wahlkampf 1912 setzte er sich für eine Gründung der SPD – Ortsgruppe ein.

Nach Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde er 1915 eingezogen und war bis zu seiner Verwundung meistens als Meldegänger und Gefechtsordonanz an der Ostfront. Nach der Verwundung war sein letztes Lazarett das Moorbad Luckau, von wo er auch aus dem Kriegsdienst entlassen wurde.

Die Firma Moschütz hatte schon auf ihn gewartet und er hat dann bis November 1918 weitgehend selbstständig als Schweizerdegen, Korrektor und auch hilfsweise als Redakteur die Luckauer Kreiszeitung gemacht.

Im November 1917 kam sein Sohn zur Welt.

Im Herbst 1918 vor der November – Revolution gelang es ihm endlich einen Ortsverein der SPD in Luckau zu gründen, dessen Vorsitzender er bis zum Verbot der Partei 1933  war.

Am 4.01.1919 konnte dann auch der schon vor der Novemberrevolution gegründete Ortsverein legalisiert werden und am 7.01. seine erste öffentliche Versammlung im Schützenhaus abhalten…..

Im März 1945 wurde Karl Holland hinterbracht, dass die Luckauer Naziführung die Absicht habe, ihn noch vor dem Einmarsch der Russen umzubringen. Am 19.04. erschien dann die Polizei in Begleitung einiger Volkssturmmänner um ihn zu verhaften. Er konnte sich aber durch einen Hinweis aus der Nachbarschaft verstecken. Am 20.04.45 marschierten die Russen in Luckau ein. Ihm ist es mit zu verdanken, dass Luckau nicht zerstört wurde, also der Markt bis in heutige Zeiten mit seinen wunderschönen Bürgerhäusern erhalten geblieben ist.

Von der sowjetischen Kommandantur wurde er als Bürgermeister eingesetzt.

Noch im Jahre 45 ließ die Besatzungsmacht politische Parteien zu. Zunächst die KPD, dann die SPD. Zusammen mit anderen ehemaligen Sozialdemokraten gründete er die Luckauer SPD neu.

Seine letzte Tätigkeit als Rechtsbeistand gab er Anfang der fünfziger Jahre auf und war dann noch einige Jahre als Syndikus im HO – Kreisbetrieb tätig.

Bis zu seinem Tod am 09.02.1963 war er ein überzeugter Sozialdemokrat.

 

Quelle Lebenslauf Karl Holland im Luckauer Heimatkalender 1993

Deutschland ist ein starkes Land. Aber das heißt nicht, dass es allen Deutschen gut geht.  Während im Wahlprogramm von CDU & CSU zur Politik für Ostdeutschland allenfalls vage Aussagen stehen, hat die SPD neue Ideen und klare Konzepte, um das Leben der Menschen in den ostdeutschen Bundesländern konkret zu verbessern. Die Menschen in Ostdeutschland haben mehr verdient: mehr Respekt vor ihrer Leistung, mehr Gerechtigkeit und mehr Mut zur Zukunft.

Faire Rente: Die ostdeutsche Aufbaugeneration hat hart gearbeitet. Dabei mussten viele auf gerechte Löhne verzichten. Umso wichtiger ist es, dass wir für eine gerechte Rente sorgen. Nachdem die SPD bereits die Angleichung der Ost-West-Renten durchgesetzt hat, wollen wir nun eine Solidarrente einführen. Alle, die jahrzehntelang gearbeitet haben, müssen eine Rente deutlich über der Grundsicherung erhalten. Die Union will langjährig Beschäftigte mit geringem Einkommen weiterhin zum Sozialamt schicken und das Renteneintrittsalter erhöhen. Eine „Rente mit 70“ wird es mit der SPD nicht geben.

 

 

veh

Der SPD Ortsverein Luckau hat einen neuen Vorstand gewählt. Diesem gehören neben der Vorsitzenden
Kathrin Veh, der Stellvertreter Wolfgang Luchmann sowie Nicole Hanschick als Kassiererin an.In den kommenden Wochen werden sich die Vorstandsmitglieder in Klausur begeben. „Die Schwerpunktsetzung auf kommunalpolitische Themen bleibt bestehen, hier unterstützen sich durch den ständigen Austausch der Mitglieder Fraktion und Ortsverein gegenseitig. Die Öffentlichkeitsarbeit soll verstärkt werden, um deutlicher die Gründe für einzelne Entscheidungen oder Vorschläge darzustellen.

Auch neue Wege in der Ansprache der Luckauer Bürgerinnen und Bürger und neue Veranstaltungsformate
werden in den kommenden Wochen beraten.“ so die Ortsvereinsvorsitzende Kathrin Veh.

Der neu gewählte Vorstand der SPD Luckau setzt sich zusammen aus:

  • Vorsitzende: Kathrin Veh aus Zieckau
  • Stellvertretender Vorsitzender: Wolfgang Luchmann aus Luckau
  • Kassiererin: Nicole Hanschick aus Luckau
  • Beisitzer: Walter Exner aus Rüdingsdorf
  • Beisitzerin: Cornelia Klinkmüller aus Luckau

Der Ortsverein ist erreichbar unter: SPD-Luckau@gmx.de

Der SPD Unterbezirk Dahme-Spreewald führt am 18. März 2016 zum ersten Mal den
Unterbezirksparteikonvent durch. Das Gremium wurde im Jahr 2015 in die Satzung der SPD aufgenommen
und soll die inhaltliche Arbeit zwischen den Unterbezirksparteitagen verstetigen.
Die Breitbandoffensive im Landkreis Dahme-Spreewald ist am 18.3. ein Schwerpunkt und weitere Anträge
zu den Themen Radwegenetz im LDS oder Altanschließer wurden von den SPD Gliederungen gestellt. Der
SPD Ortsverein Luckau hat als Delegierte für den Unterbezirksparteikonvent Walter Exner und Kathrin Veh
gewählt.

Über die Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung und in der Kreistagsfraktion berichteten Cornelia
Klinkmüller als SPD Fraktionsvorsitzende und Wolfgang Luchmann als Mitglied des Kreistages.
Groß war das Interesse und der Austauschbedarf zu den kommunalpolitischen Themen wie dem TAZV-Urteil
zu den Altanschließern, den Sanierungsbedarfen- am Schloßberg oder am Markt 13 und die
Ausrichtung weiterer Nutzungskonzepte- für den Sportplatz, für die Bowlingbahn.